SWR2 - Impuls. Veröffentlicht: 27. September 2010
Wie sich Wissenschaft bekannt macht: Öffentlichkeitswirksames Forschen
Der einsame Wissenschaftler im Elfenbeinturm – das ist ein Klischee, das sich bis heute hartnäckig hält. Früher mag das auch so gewesen sein, dass geniale Forscher typische Einzelgänger waren, die – abgeschottet von der Welt – sich ganz und gar ihren Experimenten und Erfindungen hingegeben haben. Tatsächlich sind moderne Forscher von heute aber ganz normale Menschen wie Du und ich. Und ganz im Gegenteil suchen sie die Öffentlichkeit: Zum einen, um auch mal stolz Forschungsergebnisse vorzustellen; zum anderen, um Ängste in der Gesellschaft abzubauen. Das jedenfalls hat der Tag der Offenen Tür des KIT, des Karlsruher Instituts für Technologie, am Wochenende gezeigt. Mehr als 45.000 Besucher haben sich auf dem dortigen Campus Nord informiert und die Forschungseinrichtung besichtigt.
den Beitrag als mp3 hören
Von Sven Scherz-Schade
Kulturradio RBB - Himmel und Havel. Veröffentlicht: 13. August 2008
Welttreffen der Kinderspielstädte
FEZitty - so heißt die Kinderspielstadt in Berlin. In den Sommerferien 1999 verwandelte sich das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ in der Wuhlheide zum ersten Mal in FEZitty. Kinder können einen Kinderberuf ergreifen, ihr eigenes Geld verdienen. Pädagogen gehen davon aus, dass Kinder in solchen Ferienstädten spielerisch lernen, soziale Verantwortung zu tragen. Das unterstreicht auch das Deutsche Kinderhilfswerk, das ab heute zum ersten Welttreffen der Kinderspielstädte in die Wuhlheide Berlin einlädt.
den Beitrag als mp3 hören
Von Sven Scherz-Schade
domradio - Der Tag. Veröffentlicht: 3. März 2008
Spenden auf Knopfdruck...
...heißt es ab sofort bei den Maltesern. Denn per Knopfdruck kann man am Pfandflaschen-Rückgabe-Automaten sein Leergut-Geld für einen guten Zweck spenden.
Von Sven Scherz-Schade Bezirksbürgermeister Joachim Krüger
den Beitrag als mp3 hören
Kulturradio RBB – Himmel und Havel. Veröffentlicht: 29. Januar 2008
Dein Wort in Gottes Ohr: Lauschangriff auf Geistliche?
Eine verwanzte Pfarrerwohnung und ein angezapftes Telefon im Kirchengemeindebüro – zu DDR-Zeiten gab es solche Abhör-Aktionen zu Genüge. Heute erscheinen sie unvorstellbar. Und dennoch: Wenn es wahr würde, was Fachleute des Bundes-Innenministeriums vorschlagen, dann könnte der Lauschangriff auf Geistliche Wirklichkeit werden.
Von Sven Scherz-Schade
Der Tagesspiegel - Berlin - Stadtleben. Veröffentlicht: 30. Juni 2007/ Nr. 20 542
Pfarrer im Widerstand
Ein "Gedenkort" in Berlin-Dahlem erinnert jetzt an Martin Niemöller. Der Geistliche war ein Gegner Hitlers.
Von Sven Scherz-Schade
Katholische SonntagsZeitung - Erzbistum Berlin. Veröffentlicht: 13./14. Januar 2007/Nr. 2
Selbst sammeln ist sicher
Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Herz-Jesu-Kirche in Prenzlauer Berg
Von Sven Scherz-Schade
Die Kirche - Kultur. Veröffentlicht: 2. April 2006, Nr. 14
Die launische Farbe Gelb
Der Maler Günter Scharein über Farben, Altarbilder und Verunsicherung
Sven Scherz-Schade im Interview mit Günter Scharein
Katholische SonntagsZeitung - Erzbistum Berlin. Veröffentlicht: 20./21. Mai 2006/Nr. 20
Hier schaukelt keiner mehr
Caritas schließt Kinderheime St. Josef und St. Monika in Berlin
Von Sven Scherz-Schade
Spiel- und Sportplatz des St.-Monika-Stifts in Lankwitz sind verlassen. Keiner spielt Fußball, keiner schaukelt. „Die Kinder sind gerade alle in der Schule“, sagt Heimleiter Christian Steinberg. „Aber ab 30. Juni wird es hier wohl immer so aussehen.“ Der Pädagoge ist enttäuscht über den im September vergangenen Jahres gefällten Beschluss der Caritas, die Kinderheime St. Monika und St. Josef in Charlottenburg zu schließen. Im St. Monika Stift fallen damit 38 Heimplätze für Kinder weg. Bei der Kollegin Johanna Bartkowski von St. Josef sind es 48 Plätze. Gründe für das Ende beider Einrichtungen sind rückläufige Belegungszahlen und damit verbundene finanzielle Verluste.

Schon in den letzten Monaten waren beide Heime nicht mehr voll belegt. „Das hängt mit dem Paradigmenwechsel der staatlichen Jugendhilfe-Politik zusammen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Franz-Heinrich Fischler...
Die Kirche - Aus Stadt und Land. Veröffentlicht: 5. Februar 2006, Nr. 6
Alles in den großen Topf
Ehrenamtliche wollten "Stiftung Verklärungskirche" gründen. Das ist unsolidarisch, sagt der Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree
Von Sven Scherz-Schade
„Der Beschluss fiel uns nicht leicht“, beteuert Beatrix Forck, Superintendentin des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree. Die Theologin senkt die Stimme: „Wir haben lange debattiert.“ Ihr Blick verrät einen eigenartigen Konformismus. Als ob Beatrix Forck schon im Voraus damit rechnet, bei ihrem Gegenüber auf Unverständnis zu stoßen. Und tatsächlich: Was „ihr“ Kreiskirchenrat im vergangenen Dezember entschied, ist entgegen allen derzeitigen Anstrengungen, bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Das Gremium beschloss, der Errichtung einer ‚Stiftung Verklärungskirche’ nicht zuzustimmen. Der Kreiskirchenrat erteilte damit den ehrenamtlichen Initiatoren der Stiftung eine enttäuschende Abfuhr.
„Das ist jetzt das Gegenteil davon, was wir vor vier Jahren empfanden“, sagt Thomas Prinzler, Mitglied der Kirchengemeinde Adlershof. „Damals waren wir freudig überrascht, als wir von dieser Erbschaft erfuhren.“
der komplette Beitrag als pdf